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Berichte zur Informationsveranstaltung vom 12. Oktober 2007

Stadthalle Roth, Otto-Schrimpff-Straße 9 (Festplatz):

1.
Aktuelle Entwicklungen am Wohnungsmarkt unter dem Blickwinkel der demographischen Entwicklungen
     Referent: Herr Gerhard Börner, Sachverständigenbüro Börner, Schwabach

Das Wesentliche in Kurzform:

  • Die Situation und die Folgen
    · Deutschland hat zu wenig Kinder
    · Die Bevölkerung schrumpft und altert
    · Deutschland bleibt (wirtschaftlich) geteilt
    · Wanderung/Umzug in wirtschaftlich starke Regionen
    · Bevölkerungsrückgang im Osten, Aufschwung im Süden

  • Schlussfolgerungen für Roth
    · Bis ca. 2020 eher steigende Nachfrage nach zeitgemäßen Wohnungen
    · Lagemerkmale und Infrastrukturbedingungen werden wieder wichtiger
    · Gewinner bleiben die zentralen Orte, Randlagen verlieren an Attraktivität
    · Veränderte Nachfrage erfordert Anpassungen des Wohnungsbestands
    · Keine einheitliche Wertentwicklung am Immobilienmarkt
    · Möglicher Angebotüberhang ab ca. 2025

© by Gerhard Börner, Freier Sachverständiger für Immobilienbewertung
91126 Schwabach, Pfannestiel 19 a, Fon: 09122-71844
mail@sv-boerner.de                              www.sv-boerner.de
 


Sachverständiger
Gerhard Börner

2. Energieeinsparverordnung, Gebäudeenergieausweise, Förderprogramme    

2. Energieeinsparverordnung, Gebäudeenergieausweise, Förderprogramme
     Referent: Herr Dieter Tausch, Dipl. Ing. (FH), Gebäude-Energieberatung  
dtausch-energie@web.de

Die Antworten zu den nach genannten Fragestellungen finden Sie
> hier

  • Welche Energieausweise gibt es?

  • Ab wann wird ein Energieausweis benötigt?

  • Wer benötigt einen Energieausweis?

  • Wie lange ist der Energieausweis gültig?

  • Gibt es Fördermittel für einen energieeffizienten Neubau?

  • Gibt es Fördermittel für die Durchführung einzelner Dämmaßnahmen an bestehenden Gebäuden?

  • Gibt es auch ein Förderprogramm das die gleichzeitige Durchführung mehrerer energetische Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden besonders günstig fördert?

  • Wie verhält es sich, falls das Bestandsgebäude nach der Sanierung die aktuellen Anforderungen der EnEV für den Neubau oder sogar 30% besser einhält?

  • Wann muss der Antrag für einen Zuschuss oder für einen zinsverbilligten Kredit gestellt werden?

  • Gibt es auch Zuschüsse für Solaranlagen oder Hackschnitzel- und Pelletsheizungsanlagen?

  • Wo kann ich mich hinwenden, um neutrale und kompetente Auskünfte beziehungsweise Beratung zu erhalten oder einen Energieausweis rechnen zu lassen?



 
ENA

 

Unabhängige EnergieBeratungsAgentur
der Landkreise Nürnberger Land
und Roth

Mit ihren Geschäftstellen in den Landratsämtern in:
Roth: Tel.: 09171-81400   Fax: 9171-817400
       erwin.schilling@landratsamt-roth.de

Lauf: Tel.: 09123-950472  Fax:09123-950454
       ena@nuernberger-land.de

 


Dipl. Ing. (FH)
Dieter Tausch

3. Die Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes zum 1. Juli 2007    

Referent: Herr Jens Weber, Rechtsanwalt, Haus und Grund Roth

Nach über 50 Jahren ist das Wohnungseigentumsgesetzes (WoEigG) umfassend reformiert worden. Die wichtigsten Änderungen in Kurzform:

1. Teilrechtsfähigkeit
Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kann nunmehr selbst Rechte erwerben und Pflichten eingehen. Typische Fälle sind Verträge mit Handwerkern oder Heizölkauf. 

2. Auswirkungen der Teilrechtsfähigkeit auf Fragen innerhalb der WEG
Die so genannten gemeinschaftsbezogenen Rechte und Pflichten innerhalb des WEG standen früher den einzelnen Wohnungseigentümern zu. Durch die Zuerkennung der Teilrechtsfähigkeit kann nunmehr auch die WEG selbst dies ‚Rechte geltend machen, etwa die Beitreibung von rückständigen Hausgeldansprüchen gegen einzelne Wohnungseigentümer.

3. Haftung
Die WEG haftet aufgrund ihrer Teilrechtsfähigkeit als solche gegenüber Dritten für Verbindlichkeiten mit ihrem Verwaltungsvermögen. – Daneben haftet auch der einzelne Wohnungseigentümer, jedoch im Gegensatz zu früher nur noch beschränkt im Verhältnis seines Miteigentumsanteils.

4. Änderung der Verteilung bei Betriebs-/Verwaltungskosten
Anders als früher können nunmehr Änderung der Verteilung der Betriebs-/Verwaltungskosten durch einfachen Mehrheitsbeschluss erfolgen. 

5. Änderung der Kostenverteilung bei Instandhaltung/Instandsetzung/baulichen Veränderungen/Modernisierung
Neu ist, dass auch die Kostenverteilung für diese Maßnahmen per Mehrheitsbeschluss geändert werden kann.

6. Modernisierung/bauliche Veränderung
Modernisierungsmaßnahmen können nunmehr mit qualifizierter Mehrheit beschlossen geändert werden (3/4 aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer und gleichzeitig mehr als die Hälfte aller Miteigentumsanteile – Für bauliche Veränderungen kann künftig jeder Eigentümer die Zustimmung verlangen, wenn die Rechte der anderen Eigentümer nicht über das übliche Maß beeinträchtigt werden.

7. Verwaltung
Die Einladungsfrist für Versammlungen hat sich auf mindestens 2 Wochen erhöht. - Der Verwalter muss nunmehr eine Beschlusssammlung führen. - Die Erstbestellung des Verwalters nach Begründung des Wohnungseigentums kann nur für 3 Jahre vorgenommen werden, im Folgenden ist die Bestellung auf 5 Jahre beschränkt mit anschließender Wiederbestellungsmöglichkeit. > Zusammenfassung des Referates
 


Rechtsanwalt
Jens Weber

4. Die Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 17. Oktober 2007 schreibt:

Fragen rund ums Eigentum
Informativer Abend über demografische Entwicklung

ROTH (heu) – Der Einladung zu einem Informationsabend, der sich mit Fragen rund um Haus- und Grundbesitz drehte, waren viele Zuhörer gefolgt. Eingeladen hatte dazu der Haus- und Grundeigentümer-Verein Roth und Umgebung.
   Herbert Zimmerer begrüßte die ‚Referenten, die den Anwesenden gute Informationen lieferten. So sprach Gerhard Börner über die aktuelle Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt unter dem Blickwinkel der demografischen Entwicklungen. Dabei ging er auf die Entwicklung auf Bundesebene, aber auch auf den Landkreis Roth ein.
   Die Bevölkerungsvorausberechnung auf 2050 zeige eine abnehmende Bevölkerungszahl. Hinzu kommt, dass es immer mehr Singlehaushalte gebe. Börner stellte zusammenfassend fest, dass es keine einheitliche Wertentwicklung der Immobilien gibt.
   Dieter Tausch erläuterte den Anwesenden den neuen Energieausweis und wie der Staat in diesem Zusammenhang „fördert, aber auch fordert“. Weiter informierte er über die Förderung und deren Voraussetzung.
  Richtige Dämmung wichtig
   Ein neues Kapitel war das Wärmeverbundsystem mit Chancen und Möglichkeiten. Dabei ging es um die richtige Dämmung der Außenhülle des Hauses und die Wahl der Putzfarbe. Auch das Algenproblem an Außenfassaden, das bei einer unpassenden Farbenwahl auftrete, war ein Thema.
   Die Novellierung zum 1. Juli 2007 des Wohnungseigentumsgesetzes stand im Mittelpunkt von Rechtsanwalt Jens Webers Ausführungen. Abschließend schnitt er die Haftung der Eigentümergemeinschaft und die Haftung von ausgeschiedenen Wohnungseigentümern an.


Blick in die gut besuchte
 Rother Stadthalle

Haus & Grund Roth e. V.
1. Vorstand Wolfgang Held

 


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