HAUS & GRUND ROTH


Startseite

Aktuelles
Unsere Leistungen
Vorstand
Recht um Haus & Grund

Mitglied werden

Hausbesitzerzeitung

Kontakt

Archivseite

Impressum

Satzung


 

Links:

  Landesverband Bayern

  Haus & Grund Deutschland

Zurück zu Archivseite     Jahreshauptversammlung 2012


Bericht zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 23. März 2012
Pressebericht "Basisdaten für Mietenspiegel", Quelle: RHV vom 20.03.2012

Der Gebäudeenergiepass - Ein Steckbrief
Energiepass für Gebäude Pflicht ab 2008

 

Der Gebäudeenergiepass - Ein Steckbrief
Was ist der Energiepass?-  Wie wird das Gebäude in die Energieklasse eingeordnet?
- Wer benötigt einen Energiepass?

Hintergrundinformationen

Der Gebäudeenergiepass resultiert aus dem sog. Kyoto-Protokoll, in dem sich verschiedene Industriestaaten verpflichtet haben, die Treibhausgase zu reduzieren.. Der wichtigste Ansatzpunkt, dieses Ziel zu erreichen, wird im Gebäudebestand gesehen. Daher setzt die Europäische Union bei den Gebäuden an, um den CO²-Ausstoß von Gebäuden zu reduzieren.
Die europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden muss bis zum 4. Januar 2006 in deutsches Recht umgesetzt werden. Auf diese Weise wird der "Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz", kurz Energieausweis genannt, auch für den Gebäudebestand eingeführt. Mach bisherigem Recht (§ 13 EnEV) si9nd ''Energieausweise im Wesentlichen lediglich für den Gebäudeneubau verpflichtend.
Durch die Änderung des Energieeinsparungsgesetzes, bekannt gemacht zum 1.9.2005, wurde die Ermächtigung geschaffen, die Vorgaben der Energieeffizienzrichtlinie durch die Nivellierung in die Energieeinsparverordnung einzuführen. Die Novelle der Energieeinsparverordnung liegt derzeit noch nicht vor, sie wird nach heutigem Kenntnisstand im Frühjahr 2006 erwartet. Damit ist davon auszugehen, dass der Energiepass für Gebäude im Bestand wohl erst im Herbst 2006 verpflichtend eingeführt wird.

Was ist der Energiepass?

Der Energiepass enthält wichtige Eckdaten der bauphysikalischen und anlagetechnischen Qualität eines Gebäudes. Dazu gehören unter anderem folgende Angaben:

  • Beschreibung des Gebäudes mit Namen des Eigentümers, Alter des Gebäudes, Anzahl der Wohneinheiten u. ä.

  • Abbildung des Gebäudes

  • Angewandtes Verfahren zur Ermittlung der Energieeffizienz

  • Energiekennwert als Angabe einer Energieklasse oder einer Position in der Farbskala

  • Wärmeverluste über die Gebäudehülle

  • Energieverluste über die Anlagetechnik

  • Endenergiebedarf pro Jahr

  • Modernisierungstipps

  • Energieverbrauch pro Jahr

Wie wird das Gebäude in die Energieklasse eingeordnet?
Dazu wird der Primärenergiebedarf eines Gebäudes errechnet. In diese Kennzahl gehen im Wesentlichen folgende Größen ein:

  • Qualität der Gebäudehülle wie Außenwände und Fenster

  • Energiegewinne durch Sonneneinstrahlung, Körperwärme und Geräte

  • Qualität der gesamten Heizungsanlage

  • Warmwasserbedarf

  • Effizienz Warmwasserbereitung

  • Eingesetzter Energieträger
    Dem eingesetzten Energieträger kommt ein besonderes Geweicht bei der Ermittlung des Gesamtenergiebedarfs zu.

Nach welchem Verfahren wird das Gebäude untersucht?
Alternativ stehen das Bedarfswertverfahren u d das Verbrauchswertverfahren zur Verfügung. Das Bedarfswertverfahren untersucht das Gebäude und ermittelt aufgrund der Untersuchungsergebnisse , welcher Energiebedarf besteht. Das Verbrauchswertverfahren geht dazu vom tatsächlichen Verbrauch aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden beide Verfahren alternativ eingesetzt werden können. Die Ermittlung der Energiekennwerte nach dem Verbrauchswertverfahren dürfte zwar ungenauer sein als nach dem Bedarfswertverfahren. Doch wird es für den Hauseigentümer erheblich preiswerter sein. Schätzung ergeben für einen Energiepass nach dem Verbrauchswert Kosten in Höhe von rund 50 € bis 150 €, für den Energiepass nach dem Bedarfswertverfahren  circa 150 € bis 1000 €. Zudem ist der tatsächliche Energiebedarf sehr stark vom Heizverhalten der Bewohner abhängig, das sich im Verbrauchswertverfahren sehr stark widerspiegelt.

Wer benötigt einen Energiepass?
Alle Gebäude werden einen Energiepass benötigen, Ausnahmen werden wohl lediglich für denkmalgeschützte Gebäude und Industriegebäude sein. Für alle anderen Gebäude muss ein Pass bei einer Neuvermietung bzw. einem Verkauf vorgelegt und alle 10 Jahre erneuert werden. derzeit wird geprüft, ob für Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung eine längere Übergangsfrist geschaffen wird. Ausgestellt wird der Energiepass von Energieberatern. Wie diese Energieberater qualifiziert sein müssen, wird in der Novelle zur Energiesparverordnung geregelt.
Eine Information von Haus & Grund Bayern, Stand 10/05

Energiepass für Gebäude ab 2008 Pflicht

Zwei Varianten: verbrauchs- und bedarfsorientierter Ausweis – Hausgröße entscheidend

BERLIN (dpa) Hausbesitzer müssen nach dem Willen der Bundes­regierung von 2008 an einen Pass über den Energieverbrauch ihres Gebäudes vorlegen.
  
Darauf haben sich die zuständigen Ministerien nach monatelangem Streit geeinigt. Allerdings soll die Neuregelung der Energie-Einsparverordnung erst zum 1. Januar 2008 und damit ein Jahr später als geplant in Kraft treten.
   Für Gebäude mit bis zu vier Woh­nungen, die vor 1978 gebaut wurden, werde der strengere bedarfsorientierte Pass zur Pflicht, sagte der stellver­tretende Vorsitzende der SPD-Bun­destagsfraktion, Ulrich Kelber. Auch wer künftig Mittel aus Förderprogrammen bekommen möchte, muss einen Bedarfsausweis vorlegen. Bei Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen kann der Eigentümer dagegen zwischen verbrauchs- und bedarfsorientiertem Ausweis frei wählen.
   Der am Bedarf ausgerichtete Energiepass liefert Mietern und Käufern von Wohnungen oder Häusern Infor­mationen über den Gebäudezustand, 01- oder Gasverbrauch sowie Wärme­dämmung. Der Verbrauchsausweis zeigt dagegen nur den reinen Energieverbrauch der aktuellen Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung an.
Zehn Jahre lang gültig
   Bis die Neuregelung 2008 in Kraft tritt, gilt für alle Hausbesitzer Wahlfreiheit zwischen den beiden Modellen. Die Laufzeit des Energiepasses, der eine EU-Richtlinie umsetzt, beträgt jeweils zehn Jahre.
   Um den Energiepass hatten Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU), Umweltminister Sigmar Gabriel und Bauminister Wolfgang Tiefensee (beide SPD) monatelang gerungen. Gabriel hatte den Verbrauchsausweis deutlich kritisiert: Dieser sei unzureichend, weil nicht nur das Nutzerverhalten der Bewohner, sondern auch der Bau an sich und die Heizanlagen begutachtet werden müssten.
   SPD-Fraktionsvize Kelber sagte, er sei sicher, dass der bedarfsorientierte Energiepass sich auf dem freien Markt für den Großteil aller Wohnungen, die saniert oder verkauft würden, durchsetzen werde. Diese Passvariante werde einen niedrigen dreistelligen Euro-Betrag kosten. Immobilienverbände hatten den Bedarfsausweis als zu teuer abgelehnt, Mieterbund und Umweltverbände sich dagegen für dieses Modell eingesetzt.
Quelle: NN, 25. Oktober 2006

Haus & Grund Roth e. V.
1. Vorstand Wolfgang Held

 


Unsere Leistungen
im Überblick  

 

Rechtsberatung

Rechtsanwalt Dietrich Niederalt
Rechtsanwalt Jens Weber
Rechtsanwältin Carolin Schmitt

 

Steuerberatung

Steuerberater Christoph Mederer

 

Bau- & Sanierungsberatung

Architekt Wolfgang Held

 

Immobilienberatung

Kilian Immobilien - Dipl. BW (FH) Thomas Kilian

 

"Unsere Leistungen" Überblick